Tanja Tetzlaff gibt von 11. bis 16. 9. einen Meisterkurs für Violoncello an der Musikhochschule Dresden

Bereits zum fünften Male treffen sich im Sommer junge Musiker aus aller Welt in Dresden, um in Kursarbeit von erfahrenen Musikern der Spitzenorchester
und Meisterkursdozenten zu lernen. Sie erhalten die Möglichkeit, im individuellen Unterricht ihr Repertoire zu erarbeiten, sich auf der Bühne zu präsentieren und in Austausch mit anderen Künstlern zu treten.
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Nach drei erfolgreichen Konzerten im Trio mit Lars Vogt und Christian Tetzlaff (teils als Solisten, teils als Klaviertrio) in Amsterdam und zweimal beim Rheingau Musikfestival wurde das Wiesbadener Konzert mit diesen Worten das Zusammenspiel bedacht: „Bei aller Brillanz des bei Bedarf teuflischen Geigenparts, bei allem Schwung des klavierspielenden Dirigenten bildete die geruhsam themeneröffnende Cellistin das Zentrum des intensiven Miteinanders.“
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau

Das Online-Magazine „Seen and Heard International“ hat das Konzert mit dem Scottish Chamber Orchestra (Brahms Doppelkonzert mit Christian Tetzlaff, unter der Leitung von Robin Ticciati) besprochen.
„The Tetzlaffs, I suspect, set the agenda for this, with their playing of fiery energy and hot Romanticism. The turbulence of Tanja’s cello playing, in particular, surged with passion, and I liked the way Christian frequently brought his bow down on the strings with a hard edge, adding an extra ounce of drama to the sound. After the craggy first movement, the Andante seemed to flow like molten silver, and the finale had a spark of humour, even of the dance about it. It was brilliant, as was their encore, the finale of Kodaly’s Duo.“

Das Tetzlaff Quartett ist gerade auf einer kleinen Tournee mit Stationen in Berlin, Heidelberg, Gent, Lörrach und Aachen. Die erste Konzertkritik aus Berlin ist schon vielversprechend:

„Tanja Tetzlaff entlockt ihrem Instrument dagegen eine derart schmerzhafte Schönheit, als singe sie der gesamten Wiener Klassik die Totenmesse. Eine Epoche verglüht, Reminiszenzen blitzen auf, letztes Zucken im Abendrot, voller Wehmut und Wut bis zum Finale mit den unaufhörlichen Achtelfiguren. Und nein, man möchte nicht, dass der zarte Zwiegesang zwischen Christian Tetzlaffs Geige und dem Cello im Andante von lauten Mittelstimmen gestört wird. “ (Christiane Peitz, Tagesspiegel, 26.04.2017) 

Das Label Ondine hat gerade im März die neue CD des Tetzlaff-Quartetts veröffentlicht: ein Album mit dem großen Streichquartett G-Dur Nr. 15 D887 von Franz Schubert und Haydns Streichquartett Op. 20 Nr.3.
Hörproben und Kaufmöglichkeit HIER

Tanja Tetzlaff war am 2. Februar mit ihrem Bruder Christian und dem Pianisten Lars Vogt in der Royal Festival Hall mit dem Tripelkonzert von Beethoven unter der Leitung von Parvo Järvi und dem Philharmonia Orchestra zu erleben.
Einige Online-Magazine beschreiben folgende schöne Eindrücke:

„..the first movement in Sinfonia concertante style but in the central Largo Tanja Tetzlaff announced the tune with utmost gentility before Christian Tetzlaff and Lars Vogt expanded it in their different ways.“ (Anthony Hodges, classicalsource.com)

„I was very impressed with the lyricism which the string players brought to the work and the close rapport between all three soloists. (…) The Philharmonia’s strings brought warmth and intimacy to the Largo second movement before Tanja Tetzlaff entered with a highly expressive, heartfelt melody.  Vogt played the meandering piano figurations with enormous sensitivity while Christian Tetzlaff and his sister sustained the melodic line beautifully.“ (Robert Beattie, seenandheard-international.com)

„Controlling the emotional register of this performance was cellist Tanja Tetzlaff. Assembled from a motley array of constituents, her performance reflected the Beethovenian course that runs the gamut of Classical to Romantic to presciently Modern and back to Romantic again.“ (Sophia Lambton, bachtrack.com)

Die Saison 2016/2017 startet im September in Tokyo mit dem Elgar Konzert und dem Tokio Metropolitan Symphony Orchestra unter Eliahu Inbal.
Dann folgen das Brahms Doppelkonzert mit dem Iceland Symphony Orchestra und Osmo Vänskä in der wunderschönen „Harpa“ Konzerthalle in Reykjavik und das Beethoven Tripelkonzert  mit Christian Tetzlaff, Lars Vogt und der Royal Northern Sinfonia in Gateshead.

Das Beethoven Tripelkonzert wird live aufgenommen und bei Ondine auf CD erscheinen.